Willkommen

Willkommen beim Ingenieur- und Vermessungsb√ľro Uwe Krause in Falkensee
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Wir √ľber uns

Das Ingenieur- und Vermessungsb√ľro Uwe Krause wurde im Jahr 1986 durch den Dipl.-Ing. Uwe Krause gegr√ľndet. Im Jahr 1996 erfolgte die Zulassung zum √∂ffentlich bestellten Vermessungsingenieur im Land Brandenburg.

Durch unser fein aufeinander abgestimmtes Firmenprofil ist es uns stets gelungen, unsere Erfahrung, Kompetenz und Leistungsf√§higkeit im Bereich der Katastervermessung zu beweisen und uns so ein breites Aufgabenfeld, auch dar√ľber hinaus, zu er√∂ffnen. So nutzen wir auch unsere langj√§hrige Praxis im Umgang mit umfangreichen Katastervermessungen, um hier mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten unsere Leistung und Effektivit√§t zu steigern.

Das Ingenieurb√ľro Krause besch√§ftigt von Beginn an ausschlie√ülich qualifizierte Fachkr√§fte wie Vermessungsingenieure, Vermessungstechniker und IT- Spezialisten, um eine konstant hohe Leistungsf√§higkeit zu gew√§hrleisten.

Dienstleistungen

Hoheitliche Aufgaben

  • Der Verlauf einer festgestellten Flurst√ľcksgrenze kann gem√§√ü ¬ß14 des Brandenburgischen Vermessungsgesetzes amtlich best√§tigt werden. Hierzu ist es notwendig, eine Grenzvermessung in der √Ėrtlichkeit durchzuf√ľhren, bei der der bestehende Katasternachweis in die √Ėrtlichkeit √ľbertragen wird (Grenzwiederherstellung). Bei fehlendem oder widerspr√ľchlichem Katasternachweis und f√ľr nicht festgestellte Grenzen kann deshalb kein Grenzzeugnis erteilt werden. Eventuelle M√§ngel in der Abmarkung der Grenzpunkte (z.B. fehlende oder schiefstehende Grenzsteine) werden im Zuge der Erteilung eines Grenzzeugnisses nicht beseitigt.

    Die Erstellung eines Grenzzeugnisses stellt eine hoheitliche Vermessungsaufgabe dar. Das Grenzzeugnis wird ohne Beteiligung der Nachbarn erstellt und dem Antragsteller als beglaubigte Abschrift ausgehändigt. Es kann wiederholt erteilt werden.

  • Durch die Grenzfeststellung wird der rechtm√§√üige Verlauf bestehender, aber noch nicht festgestellter Grenzen, beziehungsweise neuer Grenzen dokumentiert. Dazu muss der Verlauf bisher nicht festgestellter Grenzen durch die √úbertragung des Katasternachweises in die √Ėrtlichkeit ermittelt werden. In der Regel erfolgt hierbei auch eine Abmarkung der so ermittelten Grenzpunkte. Das Ergebnis der Grenzermittlung wird den am Verfahren Beteiligten (Eigent√ľmer und Nachbarn der von der Grenzermittlung betroffenen Grenzen) im Rahmen eines Grenztermines in der √Ėrtlichkeit angezeigt. Erst wenn die Beteiligten die Grenzermittlung anerkennen beziehungsweise keine Einw√§nde dagegen hervorbringen, gilt die Grenze als festgestellt. Die Anerkennung der Grenzermittlung wird in der Grenzurkunde dokumentiert.

  • Wird ein neues Geb√§ude errichtet, so besteht die gesetzliche Verpflichtung, dieses Geb√§ude einmessen zu lassen. Die Geb√§udeeinmessung dient zwei Zwecken: zum einen wird damit in Form einer Einmessungsbescheinigung der Nachweis erbracht, dass die laut Baugenehmigung festgelegte Grundfl√§che und H√∂henlage bei der Bauausf√ľhrung vor Ort tats√§chlich eingehalten wurde, zum anderen dient sie der Fortf√ľhrung des Liegenschaftskatasters, in dessen Nachweise (Flurkarte) das neu errichtete Geb√§ude √ľbernommen wird. Die Verpflichtung zur Geb√§udeeinmessung ergibt sich aus ¬ß68 der Brandenburgischen Bauordnung (Baubeginn, Baufreigabe, Einmessung, Mitteilungspflichten √ľber den Stand der Bauarbeiten) sowie aus ¬ß23 des Brandenburgischen Vermessungsgesetzes (Pflichten zur Fortf√ľhrung des Liegenschaftskatasters).

  • Im Liegenschaftskataster werden die Nutzungsarten eines Flurst√ľcks nachgewiesen. Diese Fl√§chenangaben werden unter anderem von anderen Beh√∂rden und Institutionen zur Festlegung von Beitr√§gen und Geb√ľhren genutzt (zum Beispiel als EU-Fl√§chenf√∂rderungsnachweis). Zu Korrekturzwecken oder bei Ver√§nderungen der tats√§chlichen Nutzungsarten eines Flurst√ľckes werden die Nutzungsartengrenzen und ‚Äďfl√§chen in der √Ėrtlichkeit ermittelt und dem Liegenschaftskataster zur Fortf√ľhrung eingereicht.

  • Wird die Errichtung eines neuen Bauwerkes geplant und daf√ľr beim zust√§ndigen Bauordnungsamt ein Bauantrag gestellt, ist es notwendig als Teil des Bauantrages auch einen Lageplan einzureichen, aus dem vor allem die Lage des neu zu errichtenden Bauwerkes sowie die bestehenden Grenzen, die Art und Beschaffenheit der umliegenden vorhandenen Bebauung und die bestehenden und neu geplanten Abstandsfl√§chen hervorgehen. Der amtliche Lageplan ist von einer Katasterbeh√∂rde oder einem √Ėffentlich bestellten Vermessungsingenieur zu erstellen.

Ingenieurvermessung

  • Zu Planungszwecken ist es oft notwendig, den Bestand in der √Ėrtlichkeit zu Erfassen und zu Kartieren. Auf der Grundlage lagegerechter Bestandsaufnahmen ist es m√∂glich zu planen, an welchen Stellen neue Bauwerke ins Gel√§nde entstehen k√∂nnen, beziehungsweise welche Abrissma√ünahmen gegebenenfalls durchzuf√ľhren sind um entsprechende R√§ume zu schaffen. Bei der Bestandsaufnahme werden je nach Verwendungszweck neben bestehenden Geb√§uden auch die vorhandene Topografie erfasst, nat√ľrliche Grenzen wie Gew√§sser, Gel√§ndeformen, Bewuchs, Befestigungsarten, und so weiter.

  • Die Gleisvermessung umfasst die Bestandsaufnahme und Kontrolle bestehender Gleisanlagen sowie die Absteckung geplanter, neuer Gleisanlagen. Selbstverst√§ndlich beachten wir hierbei die bestehenden Vorschriften und Richtlinien der Deutschen Bahn AG.

  • Die Industrievermessung umfasst die hochpr√§zise Einrichtung, Justierung und √úberwachung von Produktionsstra√üen und Maschinen wie beispielsweise Windenergieanlagen, Kranbahnen und Fertigungsanlagen um eine gr√∂√ütm√∂gliche Betriebssicherheit der Fertigungsanlagen zu erm√∂glichen. Aber auch die Kontrolle der von den Maschinen industriell gefertigten Bauteile auf eventuelle Abweichungen zwischen Soll- und Istma√üe sowie auf eventuelle Deformationen der Oberfl√§che z√§hlt zu den Aufgaben der Industrievermessung. Hierbei ist es wichtig, mittels moderner Lasertracker-Technik die dreidimensionale Lage, die Gr√∂√üe und die Oberfl√§chenbeschaffenheit von Objekten im Raum im Submillimeterbereich zu erfassen und darzustellen.

  • Bei der Leitungsortung geht es darum, unteririsch verlegte, metallische und Nichtmetallische Kabel- und Rohrleitungen aufzusp√ľren und deren Verlauf zu dokumentieren um eine ungewollte Zerst√∂rung der Leitungen bei Erdarbeiten zu verhindern und die Trassierung neuer Leitungen pr√§zise zu planen. Zu diesen Zwecken erfolgt eine Lage- sowie Tiefenbestimmung der im Erdreich verlegten Leitungen. Hierbei kommen je nach Art der Leitungen spezielle Detektoren und Messtechnik zum Einsatz.

  • Das vermessungstechnische Monitoring umfasst √úberwachungsmessungen aller Art mit dem Ziel, Deformationen und Lage√§nderungen im Laufe der Zeit zu erfassen und darzustellen. √úberwacht werden dabei vorwiegend Bauobjekte die √§u√üeren Einfl√ľssen unterliegen, wie historische Bauwerke, Br√ľcken, Staud√§mme, Tunnel, St√ľtzmauern. Aber auch im Maschinen- und Anlagenbau kommt das Monitoring zur √úberwachung der Fertigungsanlagen zum Einsatz. Vermessungstechnisches Monitoring ist ein unverzichtbares Mittel zur √úberpr√ľfung der Einhaltung von sicherheitstechnisch relevanten Toleranzen und kritischen Lagever√§nderungen von Objekten.

  • Beim Nivellement wird die noch unbekannte H√∂he eines bestimmten Punktes auf der Grundlage der bereits bekannten H√∂he eines anderen Punktes in einem bestimmten H√∂henbezugssystem ermittelt. Dabei wird die bekannte H√∂he mittels eines Nivellierger√§tes √ľber mehrere Zwischenpunkte zu dem unbekannten Punkt √ľbertragen und die H√∂hendifferenz dieser beiden Punkte ermittelt. Aus dieser l√§sst sich dann die unbekannte, zu ermittelnde H√∂he berechnen. In der Regel wird die so bestimmte H√∂he durch mindestens eine weitere, unabh√§ngige Messung gepr√ľft. Die Bestimmung von H√∂hen erfolgt in mm-Genauigkeit.

  • Photogrammetrische Auswertungen von Luftbildaufnahmen kann mit Hilfe der Bestimmung von im Foto identifizierbaren Passpunkten erfolgen. Dazu muss die Lage der Punkte im √ľbergeordneten Lagebezugssystem bekannt sein. So kann dann ein Bezug zwischen allen auf dem Foto erfassten Punkten und Messwerten zu deren realer Lage hergestellt werden.

    Aber nicht nur die Erdoberfläche kann photogrammetrisch ausgewertet werden sondern auch beispielsweise die Fassaden von Gebäuden. In diesem Fall erfolgt die Passpunktbestimmung dann entsprechend in der vertikalen Gebäudeebene statt horizontal auf dem Gelände.

  • Als Spezialanwendung der Industrievermessung haben wir uns auf die Rotorblattvermessung von Windenergieanlagen spezialisiert. Falsch eingestellte Rotorblattwinkel oder gar deformierte oder unterschiedliche Rotorblattgeometrien erzeugen beim Betrieb der Anlage eine Rotorunwucht und ungewollte Schwingungen. Durch den Einsatz spezieller Vermessungsverfahren k√∂nnen wir die Rotorblattgeometrien von Windkraftanlagen h√∂chst pr√§zise erfassen und Abweichungen von der Soll-Lage dokumentieren.

    Jetzt neu auch mit AR- und VR Unterst√ľtzung mit dem MSRI Verfahren entwickelt aus dem F&E Projekt MoVEQuaD.

    Das MSRI Verfahren (Multi Sensor Rotorblatt Inspektion) eignet sich nat√ľrlich auch f√ľr Umspannwerke, Hochspannungsleitungen, Beweissicherungsverfahren und l√§sst mit der Verwendung von Augmented und Virtual Reality ganz neue Sicht- und Arbeitsweisen zu.

Beraten und Gutachten

  • Im Zuge eines Grunderwerbs ist es anzuraten, bereits vorher Informationen √ľber bestehende Rechte und Eigentumsverh√§ltnisse des Grundst√ľckes in Erfahrung zu bringen, damit es nachher keine b√∂sen √úberraschungen gibt.

    Steht ein beabsichtigter Grunderwerb bevor, stehen wir Ihnen gern beratend zur Seite. Durch einen Einblick in das Grundbuch k√∂nnen vorab die aktuellen Eigentumsverh√§ltnisse gekl√§rt werden. So ist es wichtig zu wissen, ob man es mit einem einzelnen oder einer Vielzahl von Eigent√ľmern, etwa einer Erbengemeinschaft zu tun hat. Au√üerdem k√∂nnen wir pr√ľfen, ob im Grundbuch Geh-, Fahr- und Leitungsrechte auf dem Grundst√ľck eingetragen sind, die auch nach dem Grundst√ľckserwerb weiterhin Bestand haben und zu beachten sind.

    Auch die Grenzsituation des zu erwerbenden Grundst√ľcks kann vorher betrachtet werden. Handelt es sich um festgestellte, also um rechtsverbindliche Grenzen oder sind eventuell einzelne Grundst√ľcksgrenzen noch strittig? Wie gro√ü ist die nachgewiesene Fl√§che des Grundst√ľckes. Vielleicht ist es auch ratsam, √ľber den Erwerb einer Teilfl√§che nachzudenken, in diesem Fall ist zu bedenken, wie das Grundst√ľck geteilt werden k√∂nnte.

    Soll der Grunderwerb zum Zwecke der Bebauung stattfinden stellen wir fest, ob f√ľr das Grundst√ľck eventuell ein Bebauungsplan oder andere planungsrechtliche Vorschriften bestehen, die zu beachten sind.

  • Bei der Bestandsdokumentation werden diverse Daten so erfasst, wie sie in der √Ėrtlichkeit vorzufinden sind. Soll beispielsweise der Stra√üenbestand dokumentiert werden, wird jede einzelne Befestigungsart der Stra√üenoberfl√§che erfasst, die Lage der Schieber von Kan√§len, der Verlauf von Ver- und Entsorgungsleitungen, die Lage von Einl√§ufen, Stra√üenlaternen, Verkehrsschildern, Ampelanlagen, sowie der Baumbestand. Anhand der so in einem entsprechenden Bestandsplan dokumentierten Objekte kann dann beispielsweise ausgewertet werden, welche Anzahl von welchen Arten von Objekten in einem bestimmten Gebiet vorhanden sind, welche Fl√§chen mit bestimmten Befestigungsarten versehen wurden sowie welche Entfernungen zwischen bestimmten Objekten liegen.

  • Wenn Bauma√ünahmen in unmittelbarer Nachbarschaft zu bereits bestehenden Geb√§uden und Anlagen erfolgen ist es gegebenenfalls ratsam, den jeweiligen Objektzustand der bestehenden Geb√§ude zu erfassen und zu dokumentieren, also den Zustand vor Beginn aber auch w√§hrend und nach den Bauma√ünahmen. Ein so durchgef√ľhrtes Beweissicherungsverfahren erm√∂glicht nicht nur, rechtzeitig auf ungewollte Ver√§nderungen zu reagieren, die ansonsten einen Schaden herbeif√ľhren w√ľrden, sondern auch im eingetretenen Schadensfall entsprechende Schadensersatzanspr√ľche geltend zu machen. Wichtig ist in jedem Falle, ein Beweissicherungsverfahren rechtszeitig einzuleiten, also noch bevor bevorstehende Eingriffe bereits zu m√∂glichen Ver√§nderungen f√ľhren.

  • Zur Fl√§chen- und Mengenermittlung wird die bestehende √∂rtliche Situation auf einem bestimmten Gel√§nde erfasst. Dabei kann es zum einen um die Erfassung von Gel√§ndeformen und ‚Äďarten gehen, zum anderen um die Erfassung von Bauwerken und Bauwerksresten. Die Detailtiefe ist von den Anforderungen abh√§ngig und kann bis zur Erfassung der Mengen bestimmter Material- oder Bodenarten betrieben werden. Auf diese Weise k√∂nnen Abbruch- und Recyclingmassen sowie notwendige Gel√§ndeauf- oder abtr√§ge ermittelt werden und eine fundierte Planungsgrundlage geschaffen werden.

  • Gef√§hrdete und sensible bauliche Objekte wie Br√ľcken, Talsperren, Tunnel aber auch historische Geb√§ude werden aus sicherheitsrelevanten √úberlegungen durch regelm√§√üige Setzungsmessungen √ľberwacht. Diese Setzungen k√∂nnen etwa durch benachbarte Baut√§tigkeiten, durch Ver√§nderungen des Erdreiches oder auch durch die Objektbelastung selbst verursacht werden. Nach der erfolgten Nullmessung, also der Ersterfassung definierter Punkte am Objekt erfolgen regelm√§√üige Wiederholungsmessungen, um so eine Ver√§nderung von H√∂he und Lage der Objektpunkte erkennen zu k√∂nnen. Durch Zeitreihenanalysen k√∂nnen auch periodisch wiederkehrende Ver√§nderungen nachgewiesen und Vorhersagen √ľber m√∂gliche zuk√ľnftige Entwicklungen getroffen werden. Die Methodik der Vermessung wird vom zu beobachtenden Objekt und der nachzuweisenden Gr√∂√üe eventueller Ver√§nderungen bestimmt.

  • Eines unserer Spezialgebiete ist die Analyse und Beratung zu den Themen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit im Bau- und Vermessungswesen. Hierbei ist es einerseits wichtig Kenntnisse √ľber die bestehenden Vorschriften aus den verschiedenen Disziplinen zu haben und andererseits zu erkennen, wo in der Realit√§t bereits darauf geachtet wird und wo diese noch nicht zur Anwendung kommen. Dies kann nur durch langj√§hrige praktische Erfahrung vor Ort gew√§hrleistet werden, die uns f√ľr die Einsch√§tzung von Problemlagen und Gefahren sensibilisiert hat. Lassen Sie sich dazu von uns beraten, bevor etwas passiert, denn bekannte Gefahren kann man abwehren.

Geodatenservices

Geodatenmanagement

  • Oft erfolgt die Erfassung von Geodaten durch Digitalisierung bereits vorliegender, analoger Datenbest√§nde. Dabei werden analoge Plandaten durch geeignete Verfahren digitalisiert und gegebenenfalls aufbereitet. Hierbei erfolgt auch die Georeferenzierung der Daten, die Daten werden also in das aktuelle Lage- und H√∂henbezugssystem √ľbertragen. Damit verschiedene Geodaten sp√§ter miteinander verkn√ľpft werden k√∂nnen ist es wichtig, dass diese in einem einheitlichen Bezugssystem vorliegen. Im Zuge der Georeferenzierung werden auch eventuell in den analogen Daten vorhandene Ungenauigkeiten und Fehler ermittelt und minimiert.

  • Werden neue trassenf√∂rmige Infrastrukturanlagen wie Stra√üen, Schienen, Schifffahrtskan√§le, Ver- und Entsorgungsleitungen, Strom- und Telekommunikationsleitungen geplant, m√ľssen die dadurch neu entstehenden Geobasisdaten wie die Anzahl der neu entstehenden Flurst√ľcke und Grenzpunkte und die neuen Grenzl√§ngen erfasst und dokumentiert werden. Dies ist eine hoheitliche T√§tigkeit, die nur von amtlichen Vermessungsstellen durchgef√ľhrt werden darf.

Geodatenintegration

CAD und 3D-Visualisierung

  • Digitale Gel√§ndemodelle sind das digitale dreidimensionale Abbild der realen Gel√§ndeoberfl√§che in einem Computermodell. Dazu wird die H√∂henlage von Gel√§ndepunkten mit einem geeigneten Vermessungsverfahren rasterhaft ermittelt und in den Computer √ľbertragen. Das so entstandene digitale Gel√§ndemodell kann neben der reinen Visualisierung als vielseitige Grundlage f√ľr weitere Anwendungen dienen. So k√∂nnen daraus bei geplanten gr√∂√üeren Gel√§ndever√§nderungen die dabei zu bewegenden Massen ermittelt werden. Im Hochwasserschutz sind digitale Gel√§ndemodelle wichtig, hier dienen sie zur Erzeugung von Schadensmodellen (welche Fl√§chen liegen bei bestimmten Wasserpegeln unter Wasser) beziehungsweise zur Planung von Hochwasserschutzma√ünahmen wie der Errichtung von Deichen und Sperranlagen.

  • Analoge Karten und Pl√§ne auf Papier k√∂nnen Digitalisiert und dadurch f√ľr moderne Anwendungen erschlossen werden. Je nach Anwendung kann die Digitalisierung dabei sehr einfach erfolgen. Geht es bei der Digitalisierung allein um das Konservieren und Sichern der Pl√§ne (etwa bei historisch wertvollen Karten), so erfolgt die Digitalisierung durch reines Fotografieren oder Scannen der Originalpl√§ne. Auch komplexere Digitalisierungsvarianten sind jedoch durchf√ľhrbar. So k√∂nnen Karten und Pl√§ne auch direkt bei deren Digitalisierung von beliebigen, auch lokalen Lagebezugssystemen in das aktuelle √ľbergeordnete Lagebezugssystem transformiert werden und so die Planinhalte mit aktuellen Daten in Bezug gebracht werden. Durch geeignete Verfahren lassen sich eventuell vorhandene Erfassung-, Zeichnungs- und Ma√üstabsungenauigkeiten dabei minimieren. Au√üerdem kann im Zuge der Digitalisierung eine Objektbildung inklusive der Erfassung von Sachdaten erfolgen, um die rein graphischen Planinhalte um entsprechende Sachdaten zu bereichern.

  • Zweidimensional vorliegende Plandaten k√∂nnen ‚Äď gegebenenfalls nach deren Digitalisierung ‚Äď um die dritte Dimension erweitert werden. Je nach den vorliegenden Plandaten erfolgt hierbei die Erfassung von H√∂hendaten durch ein geeignetes Messverfahren. Das k√∂nnen direkte H√∂henmessungen vor Ort sein, aber auch die Gewinnung von H√∂hendaten aus stereoskopischer Auswertung von Luftbildaufnahmen. In jedem Fall werden alle vorliegenden Plandaten durch die jeweiligen H√∂hendaten erg√§nzt. Dies ist die Voraussetzung, um diese Daten dreidimensional virtualisieren zu k√∂nnen.

  • Um Plandaten in virtuellen 3D-Umgebungen darstellen zu k√∂nnen, ist deren vorherige Aufbereitung notwendig. Zum einen m√ľssen die Daten dreidimensional vorliegen. Ist dies noch nicht der Fall, k√∂nnen zweidimensional erfasste Daten dementsprechend aufbereitet werden. Des Weiteren ist es notwendig, eine sogenannte Objektbildung durchzuf√ľhren, in deren Zuge die vorliegenden 3D-Daten um Sachdaten erg√§nzt und logisch miteinander verkn√ľpft werden. Vereinfacht dargestellt wird dabei beispielsweise daf√ľr gesorgt, dass vier Punkte eines Planes gemeinsam die Fl√§che eines Objektes ‚ÄěHaus‚Äú umschlie√üen. Auf Grund der ebenfalls vorliegenden H√∂heninformationen l√§sst sich diese Fl√§che dann computergesteuert als dreidimensionaler Haus-K√∂rper darstellen. Die Erfassungstiefe der Sachdaten ist dabei von dem darzustellenden Ergebnis abh√§ngig. So ist es m√∂glich, das so erzeugte Objekt ‚ÄěHaus‚Äú als einfaches ‚ÄěKl√∂tzchenmodell‚Äú darzustellen, es kann jedoch auch durch seine fotorealistische Textur erg√§nzt werden. Dann sieht das Haus im Computermodell genau so aus, wie in der Wirklichkeit.

    Virtuelle 3D-Umgebungen eignen sich hervorragend zu Planungszwecken und zur Beurteilung, wie sich geplante bauliche Ma√ünahmen optisch in die bestehende Realit√§t einf√ľgen.

Aus- und Fortbildung

Das Ingenieur- und Vermessungsb√ľro Dipl.-Ing. Uwe Krause ist ein innovativ ausgerichtetes Unternehmen, welches einen Schwerpunkt auf eine fundierte Ausbildung legt.

Wir bilden junge Menschen zu Vermessungstechnikern und Geomatikern aus und bieten die Möglichkeit zu berufsbegleitenden Praktika sowie die Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten (Diplom, Bachelor, Master) im Rahmen interdisziplinärer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Ihre Bewerbung zur Ausbildung zum Vermessungstechniker oder Geomatiker f√ľr das Ausbildungsjahr 2017/2018 nehmen wir ab dem 01.12.2016 gerne per Post oder Email entgegen. Wir nehmen ganzj√§hrig Bewerbungen f√ľr Sch√ľlerpraktika aus dem In- und Ausland an, um einen Einblick in die Vielfalt der Berufe der Geoinformationstechnologie zu geben.

Wir unterst√ľtzen auch den DVW e.V. mit seiner Initiative zur Nachwuchsgewinnung und bieten die M√∂glichkeit Beruf und Messtechnik in Ihrer Schule oder Bildungseinrichtung zu pr√§sentieren. Nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf und erfahren Sie hierzu mehr oder besuchen Sie auch die Seite Arbeitsplatz Erde.

Wir bilden auch als Dozenten an TÜV Akademie, GEOkomm e.V. und anderen Bildungseinrichtungen im Bereich der Geoinformationstechnologie, des Qualitätsmanagements sowie des Sicherheits- und Arbeitsschutz aus.

Haben Sie Interesse an Fortbildungsveranstaltungen in Ihrem Unternehmen zu Office, Open Source GIS, Geodaten Praxisworkflows, GDI, moderner Leitungsnetzdokumentation, Datenbanken, Routing, OSM oder anderen Themen? Nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt mit uns auf oder informieren Sie sich auf Geobusters.de.

Wir freuen uns √ľber Ihr Interesse!

Forschung und Entwicklung

GeoIT, Forschung und Entwicklung unter anderem in den Bereichen:

  • Entwicklung und Anpassung komplexer Software nicht nur f√ľr geod√§tische Anwendungen, ma√ügeschneiderte individuelle GIS-Systeme und Geoportale sowie GPS- und Navigationstechnik unter Ber√ľcksichtigung moderner Standards beim Datenaustausch sowie umfangreicher P√§sentationsm√∂glichkeiten f√ľr Geodaten
  • Entwicklung und Anpassung von Instrumenten und Zubeh√∂r sowie Hardware f√ľr vermessungstechnische Anwendungen
  • Mitwirkung bei ‚ÄėPictureNet ‚Äď Ein Netzwerk innovativer Unternehmen f√ľr digitale Bildtechnologien‚Äô
  • Erstellung von Konzeptionen f√ľr Vertrieb und Markteinf√ľhrung von Instrumenten, Ger√§ten und Zubeh√∂r sowie leistungsf√§higer Hard- und Softwarekomponenten f√ľr vermessungstechnische Anwendungen

Kontakt

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse an unserem Unternehmen wecken konnten. Um uns zu kontaktieren, bedienen Sie sich bitte einer der unten genannten Möglichkeiten.

Ingenieur- und Vermessungsb√ľro Krause
Uwe Krause, Dipl.-Ing.

Karl-Liebknecht-Straße 101
14612 Falkensee
Tel (0 33 22) 28 653 10
Fax (0 33 22) 28 653 11

E-Mail: kontakt[at]vermessung-krause.de

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage verwendet werden.

Geschäftsstelle

Impressum

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Verantwortlich f√ľr den Inhalt dieser Seite:

Uwe Krause, Dipl.-Ing.

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14612 Falkensee
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Fax (0 33 22) 28 653 11

Web: www.vermessung-krause.de
E-Mail: kontakt[at]vermessung-krause.de
UST ID: DE157850594

Administration und Redaktion

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E-Mail: torsten.genz[at]vermessung-krause.de

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