Willkommen

Willkommen beim Ingenieur- und Vermessungsbüro Uwe Krause in Falkensee
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Wir über uns

Das Ingenieur- und Vermessungsbüro Uwe Krause wurde im Jahr 1986 durch den Dipl.-Ing. Uwe Krause gegründet. Im Jahr 1996 erfolgte die Zulassung zum öffentlich bestellten Vermessungsingenieur im Land Brandenburg.

Durch unser fein aufeinander abgestimmtes Firmenprofil ist es uns stets gelungen, unsere Erfahrung, Kompetenz und Leistungsfähigkeit im Bereich der Katastervermessung zu beweisen und uns so ein breites Aufgabenfeld, auch darüber hinaus, zu eröffnen. So nutzen wir auch unsere langjährige Praxis im Umgang mit umfangreichen Katastervermessungen, um hier mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten unsere Leistung und Effektivität zu steigern.

Das Ingenieurbüro Krause beschäftigt von Beginn an ausschließlich qualifizierte Fachkräfte wie Vermessungsingenieure, Vermessungstechniker und IT- Spezialisten, um eine konstant hohe Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.

Dienstleistungen

Hoheitliche Aufgaben

  • Der Verlauf einer festgestellten Flurstücksgrenze kann gemäß §14 des Brandenburgischen Vermessungsgesetzes amtlich bestätigt werden. Hierzu ist es notwendig, eine Grenzvermessung in der Örtlichkeit durchzuführen, bei der der bestehende Katasternachweis in die Örtlichkeit übertragen wird (Grenzwiederherstellung). Bei fehlendem oder widersprüchlichem Katasternachweis und für nicht festgestellte Grenzen kann deshalb kein Grenzzeugnis erteilt werden. Eventuelle Mängel in der Abmarkung der Grenzpunkte (z.B. fehlende oder schiefstehende Grenzsteine) werden im Zuge der Erteilung eines Grenzzeugnisses nicht beseitigt.

    Die Erstellung eines Grenzzeugnisses stellt eine hoheitliche Vermessungsaufgabe dar. Das Grenzzeugnis wird ohne Beteiligung der Nachbarn erstellt und dem Antragsteller als beglaubigte Abschrift ausgehändigt. Es kann wiederholt erteilt werden.

  • Durch die Grenzfeststellung wird der rechtmäßige Verlauf bestehender, aber noch nicht festgestellter Grenzen, beziehungsweise neuer Grenzen dokumentiert. Dazu muss der Verlauf bisher nicht festgestellter Grenzen durch die Übertragung des Katasternachweises in die Örtlichkeit ermittelt werden. In der Regel erfolgt hierbei auch eine Abmarkung der so ermittelten Grenzpunkte. Das Ergebnis der Grenzermittlung wird den am Verfahren Beteiligten (Eigentümer und Nachbarn der von der Grenzermittlung betroffenen Grenzen) im Rahmen eines Grenztermines in der Örtlichkeit angezeigt. Erst wenn die Beteiligten die Grenzermittlung anerkennen beziehungsweise keine Einwände dagegen hervorbringen, gilt die Grenze als festgestellt. Die Anerkennung der Grenzermittlung wird in der Grenzurkunde dokumentiert.

  • Wird ein neues Gebäude errichtet, so besteht die gesetzliche Verpflichtung, dieses Gebäude einmessen zu lassen. Die Gebäudeeinmessung dient zwei Zwecken: zum einen wird damit in Form einer Einmessungsbescheinigung der Nachweis erbracht, dass die laut Baugenehmigung festgelegte Grundfläche und Höhenlage bei der Bauausführung vor Ort tatsächlich eingehalten wurde, zum anderen dient sie der Fortführung des Liegenschaftskatasters, in dessen Nachweise (Flurkarte) das neu errichtete Gebäude übernommen wird. Die Verpflichtung zur Gebäudeeinmessung ergibt sich aus §68 der Brandenburgischen Bauordnung (Baubeginn, Baufreigabe, Einmessung, Mitteilungspflichten über den Stand der Bauarbeiten) sowie aus §23 des Brandenburgischen Vermessungsgesetzes (Pflichten zur Fortführung des Liegenschaftskatasters).

  • Im Liegenschaftskataster werden die Nutzungsarten eines Flurstücks nachgewiesen. Diese Flächenangaben werden unter anderem von anderen Behörden und Institutionen zur Festlegung von Beiträgen und Gebühren genutzt (zum Beispiel als EU-Flächenförderungsnachweis). Zu Korrekturzwecken oder bei Veränderungen der tatsächlichen Nutzungsarten eines Flurstückes werden die Nutzungsartengrenzen und –flächen in der Örtlichkeit ermittelt und dem Liegenschaftskataster zur Fortführung eingereicht.

  • Wird die Errichtung eines neuen Bauwerkes geplant und dafür beim zuständigen Bauordnungsamt ein Bauantrag gestellt, ist es notwendig als Teil des Bauantrages auch einen Lageplan einzureichen, aus dem vor allem die Lage des neu zu errichtenden Bauwerkes sowie die bestehenden Grenzen, die Art und Beschaffenheit der umliegenden vorhandenen Bebauung und die bestehenden und neu geplanten Abstandsflächen hervorgehen. Der amtliche Lageplan ist von einer Katasterbehörde oder einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur zu erstellen.

Ingenieurvermessung

  • Zu Planungszwecken ist es oft notwendig, den Bestand in der Örtlichkeit zu Erfassen und zu Kartieren. Auf der Grundlage lagegerechter Bestandsaufnahmen ist es möglich zu planen, an welchen Stellen neue Bauwerke ins Gelände entstehen können, beziehungsweise welche Abrissmaßnahmen gegebenenfalls durchzuführen sind um entsprechende Räume zu schaffen. Bei der Bestandsaufnahme werden je nach Verwendungszweck neben bestehenden Gebäuden auch die vorhandene Topografie erfasst, natürliche Grenzen wie Gewässer, Geländeformen, Bewuchs, Befestigungsarten, und so weiter.

  • Die Gleisvermessung umfasst die Bestandsaufnahme und Kontrolle bestehender Gleisanlagen sowie die Absteckung geplanter, neuer Gleisanlagen. Selbstverständlich beachten wir hierbei die bestehenden Vorschriften und Richtlinien der Deutschen Bahn AG.

  • Die Industrievermessung umfasst die hochpräzise Einrichtung, Justierung und Überwachung von Produktionsstraßen und Maschinen wie beispielsweise Windenergieanlagen, Kranbahnen und Fertigungsanlagen um eine größtmögliche Betriebssicherheit der Fertigungsanlagen zu ermöglichen. Aber auch die Kontrolle der von den Maschinen industriell gefertigten Bauteile auf eventuelle Abweichungen zwischen Soll- und Istmaße sowie auf eventuelle Deformationen der Oberfläche zählt zu den Aufgaben der Industrievermessung. Hierbei ist es wichtig, mittels moderner Lasertracker-Technik die dreidimensionale Lage, die Größe und die Oberflächenbeschaffenheit von Objekten im Raum im Submillimeterbereich zu erfassen und darzustellen.

  • Bei der Leitungsortung geht es darum, unteririsch verlegte, metallische und Nichtmetallische Kabel- und Rohrleitungen aufzuspüren und deren Verlauf zu dokumentieren um eine ungewollte Zerstörung der Leitungen bei Erdarbeiten zu verhindern und die Trassierung neuer Leitungen präzise zu planen. Zu diesen Zwecken erfolgt eine Lage- sowie Tiefenbestimmung der im Erdreich verlegten Leitungen. Hierbei kommen je nach Art der Leitungen spezielle Detektoren und Messtechnik zum Einsatz.

  • Das vermessungstechnische Monitoring umfasst Überwachungsmessungen aller Art mit dem Ziel, Deformationen und Lageänderungen im Laufe der Zeit zu erfassen und darzustellen. Überwacht werden dabei vorwiegend Bauobjekte die äußeren Einflüssen unterliegen, wie historische Bauwerke, Brücken, Staudämme, Tunnel, Stützmauern. Aber auch im Maschinen- und Anlagenbau kommt das Monitoring zur Überwachung der Fertigungsanlagen zum Einsatz. Vermessungstechnisches Monitoring ist ein unverzichtbares Mittel zur Überprüfung der Einhaltung von sicherheitstechnisch relevanten Toleranzen und kritischen Lageveränderungen von Objekten.

  • Beim Nivellement wird die noch unbekannte Höhe eines bestimmten Punktes auf der Grundlage der bereits bekannten Höhe eines anderen Punktes in einem bestimmten Höhenbezugssystem ermittelt. Dabei wird die bekannte Höhe mittels eines Nivelliergerätes über mehrere Zwischenpunkte zu dem unbekannten Punkt übertragen und die Höhendifferenz dieser beiden Punkte ermittelt. Aus dieser lässt sich dann die unbekannte, zu ermittelnde Höhe berechnen. In der Regel wird die so bestimmte Höhe durch mindestens eine weitere, unabhängige Messung geprüft. Die Bestimmung von Höhen erfolgt in mm-Genauigkeit.

  • Photogrammetrische Auswertungen von Luftbildaufnahmen kann mit Hilfe der Bestimmung von im Foto identifizierbaren Passpunkten erfolgen. Dazu muss die Lage der Punkte im übergeordneten Lagebezugssystem bekannt sein. So kann dann ein Bezug zwischen allen auf dem Foto erfassten Punkten und Messwerten zu deren realer Lage hergestellt werden.

    Aber nicht nur die Erdoberfläche kann photogrammetrisch ausgewertet werden sondern auch beispielsweise die Fassaden von Gebäuden. In diesem Fall erfolgt die Passpunktbestimmung dann entsprechend in der vertikalen Gebäudeebene statt horizontal auf dem Gelände.

  • Als Spezialanwendung der Industrievermessung haben wir uns auf die Rotorblattvermessung von Windenergieanlagen spezialisiert. Falsch eingestellte Rotorblattwinkel oder gar deformierte oder unterschiedliche Rotorblattgeometrien erzeugen beim Betrieb der Anlage eine Rotorunwucht und ungewollte Schwingungen. Durch den Einsatz spezieller Vermessungsverfahren können wir die Rotorblattgeometrien von Windkraftanlagen höchst präzise erfassen und Abweichungen von der Soll-Lage dokumentieren.

    Jetzt neu auch mit AR- und VR Unterstützung mit dem MSRI Verfahren entwickelt aus dem F&E Projekt MoVEQuaD.

    Das MSRI Verfahren (Multi Sensor Rotorblatt Inspektion) eignet sich natürlich auch für Umspannwerke, Hochspannungsleitungen, Beweissicherungsverfahren und lässt mit der Verwendung von Augmented und Virtual Reality ganz neue Sicht- und Arbeitsweisen zu.

Beraten und Gutachten

  • Im Zuge eines Grunderwerbs ist es anzuraten, bereits vorher Informationen über bestehende Rechte und Eigentumsverhältnisse des Grundstückes in Erfahrung zu bringen, damit es nachher keine bösen Überraschungen gibt.

    Steht ein beabsichtigter Grunderwerb bevor, stehen wir Ihnen gern beratend zur Seite. Durch einen Einblick in das Grundbuch können vorab die aktuellen Eigentumsverhältnisse geklärt werden. So ist es wichtig zu wissen, ob man es mit einem einzelnen oder einer Vielzahl von Eigentümern, etwa einer Erbengemeinschaft zu tun hat. Außerdem können wir prüfen, ob im Grundbuch Geh-, Fahr- und Leitungsrechte auf dem Grundstück eingetragen sind, die auch nach dem Grundstückserwerb weiterhin Bestand haben und zu beachten sind.

    Auch die Grenzsituation des zu erwerbenden Grundstücks kann vorher betrachtet werden. Handelt es sich um festgestellte, also um rechtsverbindliche Grenzen oder sind eventuell einzelne Grundstücksgrenzen noch strittig? Wie groß ist die nachgewiesene Fläche des Grundstückes. Vielleicht ist es auch ratsam, über den Erwerb einer Teilfläche nachzudenken, in diesem Fall ist zu bedenken, wie das Grundstück geteilt werden könnte.

    Soll der Grunderwerb zum Zwecke der Bebauung stattfinden stellen wir fest, ob für das Grundstück eventuell ein Bebauungsplan oder andere planungsrechtliche Vorschriften bestehen, die zu beachten sind.

  • Bei der Bestandsdokumentation werden diverse Daten so erfasst, wie sie in der Örtlichkeit vorzufinden sind. Soll beispielsweise der Straßenbestand dokumentiert werden, wird jede einzelne Befestigungsart der Straßenoberfläche erfasst, die Lage der Schieber von Kanälen, der Verlauf von Ver- und Entsorgungsleitungen, die Lage von Einläufen, Straßenlaternen, Verkehrsschildern, Ampelanlagen, sowie der Baumbestand. Anhand der so in einem entsprechenden Bestandsplan dokumentierten Objekte kann dann beispielsweise ausgewertet werden, welche Anzahl von welchen Arten von Objekten in einem bestimmten Gebiet vorhanden sind, welche Flächen mit bestimmten Befestigungsarten versehen wurden sowie welche Entfernungen zwischen bestimmten Objekten liegen.

  • Wenn Baumaßnahmen in unmittelbarer Nachbarschaft zu bereits bestehenden Gebäuden und Anlagen erfolgen ist es gegebenenfalls ratsam, den jeweiligen Objektzustand der bestehenden Gebäude zu erfassen und zu dokumentieren, also den Zustand vor Beginn aber auch während und nach den Baumaßnahmen. Ein so durchgeführtes Beweissicherungsverfahren ermöglicht nicht nur, rechtzeitig auf ungewollte Veränderungen zu reagieren, die ansonsten einen Schaden herbeiführen würden, sondern auch im eingetretenen Schadensfall entsprechende Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Wichtig ist in jedem Falle, ein Beweissicherungsverfahren rechtszeitig einzuleiten, also noch bevor bevorstehende Eingriffe bereits zu möglichen Veränderungen führen.

  • Zur Flächen- und Mengenermittlung wird die bestehende örtliche Situation auf einem bestimmten Gelände erfasst. Dabei kann es zum einen um die Erfassung von Geländeformen und –arten gehen, zum anderen um die Erfassung von Bauwerken und Bauwerksresten. Die Detailtiefe ist von den Anforderungen abhängig und kann bis zur Erfassung der Mengen bestimmter Material- oder Bodenarten betrieben werden. Auf diese Weise können Abbruch- und Recyclingmassen sowie notwendige Geländeauf- oder abträge ermittelt werden und eine fundierte Planungsgrundlage geschaffen werden.

  • Gefährdete und sensible bauliche Objekte wie Brücken, Talsperren, Tunnel aber auch historische Gebäude werden aus sicherheitsrelevanten Überlegungen durch regelmäßige Setzungsmessungen überwacht. Diese Setzungen können etwa durch benachbarte Bautätigkeiten, durch Veränderungen des Erdreiches oder auch durch die Objektbelastung selbst verursacht werden. Nach der erfolgten Nullmessung, also der Ersterfassung definierter Punkte am Objekt erfolgen regelmäßige Wiederholungsmessungen, um so eine Veränderung von Höhe und Lage der Objektpunkte erkennen zu können. Durch Zeitreihenanalysen können auch periodisch wiederkehrende Veränderungen nachgewiesen und Vorhersagen über mögliche zukünftige Entwicklungen getroffen werden. Die Methodik der Vermessung wird vom zu beobachtenden Objekt und der nachzuweisenden Größe eventueller Veränderungen bestimmt.

  • Eines unserer Spezialgebiete ist die Analyse und Beratung zu den Themen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit im Bau- und Vermessungswesen. Hierbei ist es einerseits wichtig Kenntnisse über die bestehenden Vorschriften aus den verschiedenen Disziplinen zu haben und andererseits zu erkennen, wo in der Realität bereits darauf geachtet wird und wo diese noch nicht zur Anwendung kommen. Dies kann nur durch langjährige praktische Erfahrung vor Ort gewährleistet werden, die uns für die Einschätzung von Problemlagen und Gefahren sensibilisiert hat. Lassen Sie sich dazu von uns beraten, bevor etwas passiert, denn bekannte Gefahren kann man abwehren.

Geodatenservices

Geodatenmanagement

  • Oft erfolgt die Erfassung von Geodaten durch Digitalisierung bereits vorliegender, analoger Datenbestände. Dabei werden analoge Plandaten durch geeignete Verfahren digitalisiert und gegebenenfalls aufbereitet. Hierbei erfolgt auch die Georeferenzierung der Daten, die Daten werden also in das aktuelle Lage- und Höhenbezugssystem übertragen. Damit verschiedene Geodaten später miteinander verknüpft werden können ist es wichtig, dass diese in einem einheitlichen Bezugssystem vorliegen. Im Zuge der Georeferenzierung werden auch eventuell in den analogen Daten vorhandene Ungenauigkeiten und Fehler ermittelt und minimiert.

  • Werden neue trassenförmige Infrastrukturanlagen wie Straßen, Schienen, Schifffahrtskanäle, Ver- und Entsorgungsleitungen, Strom- und Telekommunikationsleitungen geplant, müssen die dadurch neu entstehenden Geobasisdaten wie die Anzahl der neu entstehenden Flurstücke und Grenzpunkte und die neuen Grenzlängen erfasst und dokumentiert werden. Dies ist eine hoheitliche Tätigkeit, die nur von amtlichen Vermessungsstellen durchgeführt werden darf.

Geodatenintegration

CAD und 3D-Visualisierung

  • Digitale Geländemodelle sind das digitale dreidimensionale Abbild der realen Geländeoberfläche in einem Computermodell. Dazu wird die Höhenlage von Geländepunkten mit einem geeigneten Vermessungsverfahren rasterhaft ermittelt und in den Computer übertragen. Das so entstandene digitale Geländemodell kann neben der reinen Visualisierung als vielseitige Grundlage für weitere Anwendungen dienen. So können daraus bei geplanten größeren Geländeveränderungen die dabei zu bewegenden Massen ermittelt werden. Im Hochwasserschutz sind digitale Geländemodelle wichtig, hier dienen sie zur Erzeugung von Schadensmodellen (welche Flächen liegen bei bestimmten Wasserpegeln unter Wasser) beziehungsweise zur Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen wie der Errichtung von Deichen und Sperranlagen.

  • Analoge Karten und Pläne auf Papier können Digitalisiert und dadurch für moderne Anwendungen erschlossen werden. Je nach Anwendung kann die Digitalisierung dabei sehr einfach erfolgen. Geht es bei der Digitalisierung allein um das Konservieren und Sichern der Pläne (etwa bei historisch wertvollen Karten), so erfolgt die Digitalisierung durch reines Fotografieren oder Scannen der Originalpläne. Auch komplexere Digitalisierungsvarianten sind jedoch durchführbar. So können Karten und Pläne auch direkt bei deren Digitalisierung von beliebigen, auch lokalen Lagebezugssystemen in das aktuelle übergeordnete Lagebezugssystem transformiert werden und so die Planinhalte mit aktuellen Daten in Bezug gebracht werden. Durch geeignete Verfahren lassen sich eventuell vorhandene Erfassung-, Zeichnungs- und Maßstabsungenauigkeiten dabei minimieren. Außerdem kann im Zuge der Digitalisierung eine Objektbildung inklusive der Erfassung von Sachdaten erfolgen, um die rein graphischen Planinhalte um entsprechende Sachdaten zu bereichern.

  • Zweidimensional vorliegende Plandaten können – gegebenenfalls nach deren Digitalisierung – um die dritte Dimension erweitert werden. Je nach den vorliegenden Plandaten erfolgt hierbei die Erfassung von Höhendaten durch ein geeignetes Messverfahren. Das können direkte Höhenmessungen vor Ort sein, aber auch die Gewinnung von Höhendaten aus stereoskopischer Auswertung von Luftbildaufnahmen. In jedem Fall werden alle vorliegenden Plandaten durch die jeweiligen Höhendaten ergänzt. Dies ist die Voraussetzung, um diese Daten dreidimensional virtualisieren zu können.

  • Um Plandaten in virtuellen 3D-Umgebungen darstellen zu können, ist deren vorherige Aufbereitung notwendig. Zum einen müssen die Daten dreidimensional vorliegen. Ist dies noch nicht der Fall, können zweidimensional erfasste Daten dementsprechend aufbereitet werden. Des Weiteren ist es notwendig, eine sogenannte Objektbildung durchzuführen, in deren Zuge die vorliegenden 3D-Daten um Sachdaten ergänzt und logisch miteinander verknüpft werden. Vereinfacht dargestellt wird dabei beispielsweise dafür gesorgt, dass vier Punkte eines Planes gemeinsam die Fläche eines Objektes „Haus“ umschließen. Auf Grund der ebenfalls vorliegenden Höheninformationen lässt sich diese Fläche dann computergesteuert als dreidimensionaler Haus-Körper darstellen. Die Erfassungstiefe der Sachdaten ist dabei von dem darzustellenden Ergebnis abhängig. So ist es möglich, das so erzeugte Objekt „Haus“ als einfaches „Klötzchenmodell“ darzustellen, es kann jedoch auch durch seine fotorealistische Textur ergänzt werden. Dann sieht das Haus im Computermodell genau so aus, wie in der Wirklichkeit.

    Virtuelle 3D-Umgebungen eignen sich hervorragend zu Planungszwecken und zur Beurteilung, wie sich geplante bauliche Maßnahmen optisch in die bestehende Realität einfügen.

Aus- und Fortbildung

Das Ingenieur- und Vermessungsbüro Dipl.-Ing. Uwe Krause ist ein innovativ ausgerichtetes Unternehmen, welches einen Schwerpunkt auf eine fundierte Ausbildung legt.

Wir bilden junge Menschen zu Vermessungstechnikern und Geomatikern aus und bieten die Möglichkeit zu berufsbegleitenden Praktika sowie die Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten (Diplom, Bachelor, Master) im Rahmen interdisziplinärer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Ihre Bewerbung zur Ausbildung zum Vermessungstechniker oder Geomatiker für das Ausbildungsjahr 2017/2018 nehmen wir ab dem 01.12.2016 gerne per Post oder Email entgegen. Wir nehmen ganzjährig Bewerbungen für Schülerpraktika aus dem In- und Ausland an, um einen Einblick in die Vielfalt der Berufe der Geoinformationstechnologie zu geben.

Wir unterstützen auch den DVW e.V. mit seiner Initiative zur Nachwuchsgewinnung und bieten die Möglichkeit Beruf und Messtechnik in Ihrer Schule oder Bildungseinrichtung zu präsentieren. Nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf und erfahren Sie hierzu mehr oder besuchen Sie auch die Seite Arbeitsplatz Erde.

Wir bilden auch als Dozenten an TÜV Akademie, GEOkomm e.V. und anderen Bildungseinrichtungen im Bereich der Geoinformationstechnologie, des Qualitätsmanagements sowie des Sicherheits- und Arbeitsschutz aus.

Haben Sie Interesse an Fortbildungsveranstaltungen in Ihrem Unternehmen zu Office, Open Source GIS, Geodaten Praxisworkflows, GDI, moderner Leitungsnetzdokumentation, Datenbanken, Routing, OSM oder anderen Themen? Nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt mit uns auf oder informieren Sie sich auf Geobusters.de.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Forschung und Entwicklung

GeoIT, Forschung und Entwicklung unter anderem in den Bereichen:

  • Entwicklung und Anpassung komplexer Software nicht nur für geodätische Anwendungen, maßgeschneiderte individuelle GIS-Systeme und Geoportale sowie GPS- und Navigationstechnik unter Berücksichtigung moderner Standards beim Datenaustausch sowie umfangreicher Päsentationsmöglichkeiten für Geodaten
  • Entwicklung und Anpassung von Instrumenten und Zubehör sowie Hardware für vermessungstechnische Anwendungen
  • Mitwirkung bei ‘PictureNet – Ein Netzwerk innovativer Unternehmen für digitale Bildtechnologien’
  • Erstellung von Konzeptionen für Vertrieb und Markteinführung von Instrumenten, Geräten und Zubehör sowie leistungsfähiger Hard- und Softwarekomponenten für vermessungstechnische Anwendungen

Kontakt

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse an unserem Unternehmen wecken konnten. Um uns zu kontaktieren, bedienen Sie sich bitte einer der unten genannten Möglichkeiten.

Ingenieur- und Vermessungsbüro Krause
Uwe Krause, Dipl.-Ing.

Karl-Liebknecht-Straße 101
14612 Falkensee
Tel (0 33 22) 28 653 10
Fax (0 33 22) 28 653 11

E-Mail: kontakt[at]vermessung-krause.de

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage verwendet werden.

Geschäftsstelle

Impressum

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Uwe Krause, Dipl.-Ing.

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Web: www.vermessung-krause.de
E-Mail: kontakt[at]vermessung-krause.de
UST ID: DE157850594

Administration und Redaktion

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Ansprechpartner:

Torsten Genz, Dipl.-Ing.
E-Mail: torsten.genz[at]vermessung-krause.de

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